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Die lyrischen Ergüsse eines Neuzeit-Barden

(Name leider noch unbekannt - aber er wird ans Tageslicht kommen)
Die kurze Ballade des Gunthers

Es war einmal ein Mann namens Gunther
       ein wahrlich muntrer, fitter Ritter
der trieb sein Pferd auf einen Drachen zu.
Doch das Biest bäumt sich auf
       und er fällt runter
und der Gunther, wackrer Ritter, schlittert
genau in des Feindes Rachen, "Du
blöder Drache spuck mich aus!"
schallt es aus dem Rachen raus.
Der Drache lacht und schluckt ihn runter.
Ja, so endet sie und höret auf
die Ballade von dem Gunther.



Einer Rittergeschichte

Es gab einmal einen kühnen Recken, ein Held, wie einer Legende entsprungen. Dieser bekam eines Tages von einem König den Auftrag einen Drachen zu befreien und die Prinzessin, die ihn entführt hatte und fressen wollte, zu erschlagen. So ritt der Held am nächsten Tage los. Gemeinsam mit seinem tapferen Ross wagte er sich in die Höhle des Löwen, äh der Prinzessin. Diese lag soeben auf ihrem Schatz, den sie jahrhunderte lang angesammelt hatte und nun in ihrem Prinzessinenhort lagerte. Der furchtlose Ritter schlich sich an und sah nun die Prinzessin vor sich schlummern. Er erinnerte sich seiner Kindheit an die Geschichten, die sein Großvater ihm erzählt hatte. Geschichten über große Schlachten, über grausame feuerspeiende Prinzessinen die von mächtigen Kriegern erschlagen wurden. So erkannte er auch die einzige Schwachstelle der Bestie: Man mußte zwischen die Brüste des Ungeheuers stechen um den undurchdringbaren Panzer zu durchstoßen. So zog er Schwert und tat dem so. Die Prinzessin schlug um sich im Todeskampf. Noch ein letztes Mal spie sie eine kleine Flamme in Richtung ihres Mörders. Dieser wich jedoch aus und machte sich auf die Suche nach dem zu befreienden Drachen. In einer Zelle fand er ihn angekettet. Als er ihn befreien wollte verschlang der Drache ihn mit einem Haps.

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